Etappenziel erreicht, herzlichen Dank!

Im April 2020 hat die UZH Foundation für die Universität Zürich (UZH) einen Pandemiefonds geschaffen und eine Spendenkampagne lanciert. Der Pandemiefonds der Universität Zürich dient der Unterstützung wichtiger und dringlicher Forschungsprojekte zur Überwindung der Coronakrise. In den vergangenen Monaten haben über 600 Personen, Unternehmen und Stiftungen Geld an den Pandemiefonds gespendet. Nun haben wir ein erstes Etappenziel erreicht und möchten uns dafür bei Ihnen ganz herzlich bedanken: Per November 2020 durften wir 2 Mio. Franken an Spenden entgegen nehmen! Die unterstützten Projekte sind auf Kurs und werden weitergeführt, um auch aufgrund der aktuellen Situation zu den neu aufkommenden Fragen Antworten zu finden. Um weiterhin diese dringendsten Projekte vorantreiben zu können sind weitere Drittmittel nötig.



Prof. Dr. Beatrice Beck Schimmer, Direktorin Universitäre Medizin Zürich (November 2020)


Damit Sie sich von den geförderten Projekten ein Bild machen können, lassen wir in den untenstehenden Videos unsere Forschenden gleich selbst zu Wort kommen.

Projekt-Update von Prof. Dr. Milo Puhan, Direktor Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention Universität Zürich (Oktober 2020)

Der Fokus des Forschungsprojekts von Prof. Dr. Milo Puhan liegt auf einer schweizweiten Erhebung der Daten zu Antikörpern bei allen Altersgruppen. Die Zahlen können zwischen 12 Universitäten in der Schweiz verglichen werden und es gibt verlässliche und tagesaktuelle Aussagen über die Ausbreitung des Virus. Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik erhalten eine fundierte Grundlage für geeignete Massnahmen im Umgang mit der Pandemie.

 

Projekt-Update von Prof. Dr. Alexandra Trkola, Leiterin Institut für Medizinische Virologie Universität Zürich (Oktober 2020)

Das Team um Prof. Dr. Alexandra Trkola untersucht mehrere Fragestellungen. Grundsätzlich geht es darum, herauszufinden, warum die Menschen auf das neue Coronavirus so unterschiedlich reagieren und wie lange die Antikörper gegen eine weitere Infektion mit dem Virus schützen. Die Antikörperantwort von Infizierten soll dabei mögliche Antworten liefern, die die Entwicklung von Impfstoffen, therapeutischen Antikörpern und Plasmatherapien unterstützen können. Dadurch entstehen auch wertvolle Werkzeuge, die für die Erforschung und Überwachung anderer Erkrankungen genutzt werden können.

 

Projekt-Update von Prof. Dr. Onur Boyman, Direktor Klinik für Immunologie UZH/USZ (Oktober 2020)

Im Forschungsprojekt von Prof. Dr. Onur Boyman geht es einerseits darum, mittels Bluttest bei COVID-19 Patienten alle wichtigen Teile des Immunsystems zu untersuchen, damit diese Patienten wirksame Medikamente erhalten können. Andererseits liefern diese Tests wichtige Grundlagen, um Personen mit einem hohen Risiko eines schweren Verlaufs möglichst früh zu identifizieren. Dadurch können diese diese vor einer möglichen Ansteckung die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen treffen oder verstärken. Das Forschungsprojekt wird in Zusammenarbeit mit den folgenden Institutionen durchgeführt: Universität Zürich, Universitätsspital, Spital Triemli, Limmattal Spital, Spital Uster und Kantonsspital Winterthur.


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