Pandemiefonds-Kampagne der UZH Foundation

Welche Zahlungsmöglichkeiten habe ich, um den Pandemiefonds der UZH zu unterstützen?

Sie können Ihre Spende über verschiedene Kanäle überweisen: über die Crowdfunding-Plattform Copalana mit Ihrer Kreditkarte, Maestro oder Twint, via Online-Banking auf das Pandemiekonto der UZH Foundation oder mit einem Einzahlungsschein, den sie bei uns als PDF herunterladen können. Gern stellen wir Ihnen auch einen Einzahlungsschein per Post zu, falls Sie dies wünschen.

Kann ich meine Spende von den Steuern abziehen?

Ja. Die UZH Foundation ist steuerbefreit und untersteht der Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich. Zuwendungen an steuerbefreite Institutionen können in der Schweiz im Rahmen der kantonalen Regelungen von den Steuern abgezogen werden.

Wo kann ich mich über die unterstützen Forschungsprojekte informieren?

Vertiefte Informationen über die drei Projekte sind in diesem Artikel von UZH News zu finden. News zur Kampagne publizieren wir regelmässig auf unserer Website (www.uzhfoundation.ch) und auf unserem LinkedIn-Kanal.

Warum sollen wir als Privatpersonen nun für die Universität Geld bezahlen? Sie erhält doch schon Steuergelder.

Generell: Die UZH wird zu fast 50% durch den Kanton Zürich finanziert, womit die Grundkosten für Lehre und Forschung gedeckt sind. Zur Finanzierung von Forschungsprojekten beschafft die UZH sogenannte Drittmittel, über CHF 300 Mio. im letzten Jahr. Die UZH Foundation beschafft dabei im Auftrag der UZH die Drittmittel von privater Seite, d.h. von Privatpersonen und Stiftungen. Letztes Jahr waren das CHF 28 Mio.

Corona-Situation: In der derzeitigen Lage wurden von UZH-Forscherinnen und -Forschern zahlreiche Pandemie-Projekte gestartet, um Lösungsbeiträge zu den derzeit dringlichen Fragen in Medizin, Wirtschaft und Gesellschaft zu leisten. Wie bei allen Forschungsprojekten der UZH wird ein kleiner Teil des dabei anfallenden Aufwands aus den Forschungsbudgets der Professorinnen und Professoren bezahlt. Der Bund hat über den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) zusätzliche Mittel gesprochen, diese werden jedoch von über 280 Forschungsgruppen beansprucht. Damit kommt privaten Mitteln eine grosse Bedeutung zu: Sie können die laufenden Projekte enorm beschleunigen, Projekte können dank ihnen grösser angelegt werden. In der aktuellen Krisensituation sollte die Beschaffung der Gelder möglichst schnell erfolgen, weil die Zeitkomponente ein wichtiger Faktor ist.

Warum sollen wir ausgerechnet der Universität spenden? Es sind zurzeit sehr viele Schweizerinnen und Schweizer von Kurzarbeit betroffen, die das Geld nötiger haben.

Die aktuelle Krise, die die Schweizer Bevölkerung aktuell durchlebt, ist beispiellos und es betrifft ausnahmslos alle gesellschaftlichen Schichten. Die Not bis zum einzelnen Individuum ist deutlich spürbar. Diese Not soll und muss selbstverständlich sofort gelindert werden. Hier sind zum Glück bereits zahlreiche Mittel vom Bund, den Kantonen, Gemeinden und auch von Privaten gesprochen worden.

Die UZH möchte mit ihren Forschungsprojekten einen kurz-, mittel- und langfristigen Beitrag zur Lösung dieser Pandemie leisten. Neue Forschungsergebnisse könnten im besten Fall sogar schlagartig eine Kehrtwende für die gesamte Schweiz bedeuten, ja sogar weltweit diese Krise zum Stoppen bringen. Deshalb ist Spendengeld für den Pandemiefonds der UZH gut investiertes Geld.

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat zusätzliche Mittel gesprochen, um die Forschung rund um Corona zu unterstützen. Warum braucht es jetzt noch mehr Geld?

Über 280 Schweizer Forschungsteams haben sich für die zusätzlichen Mittel beworben. Das zeigt einerseits, dass erfreulich zahlreiche Wissenschaftler an Lösungen der Krise arbeiten, aber auch, dass die Mittel des SNF nicht reichen, um die vielen Forschungsprojekte zu unterstützen. Je mehr Geld jetzt in Forschungsprojekte fliesst, umso schneller ist mit neuen Lösungsansätzen für die zahlreichen medizinischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Probleme der Corona-Krise zu rechnen.

Warum sind ausgerechnet diese Projekte ausgewählt worden?

An der UZH erarbeiten zahlreiche Forschungsgruppen Lösungen für die Corona-Krise. Prof. Dr. Michael Schaepman, Prorektor Forschung, und Prof. Dr. Beatrice Beck Schimmer, Direktorin Universitäre Medizin Zürich – beide sind Mitglieder der Universitätsleitung – haben eine Auswahl aus diesen vielen Projekte getroffen. Es handelt sich dabei um Projekte, die einen unmittelbaren Nutzen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in der Schweiz bieten, indem sie helfen, die Exit-Strategie der Schweiz zu beschleunigen.

Warum macht ihr einen Alleingang? Es gibt ja noch andere Universitäten!

Alle Universitäten der Schweiz sind derzeit dabei, ihre Forschungskapazitäten auf Corona-relevante Fragestellungen zu fokussieren, so auch die UZH. Für Projekte, die nur an der UZH angeschoben wurden, liegt die Finanzierungsverantwortung allein bei der UZH. Andere Projekte wie z.B. das von Prof. Milo Puhan beziehen andere Universitäten ein. In diesen Projekten wird nur für den Anteil der UZH Geld gesucht.

Andere Universitäten, Spitäler und Institutionen sammeln derzeit auch zusätzliche Mittel, so z.B. die ETH Zürich oder Universitätsspital Zürich.

Wer stellt sicher, dass die Forschung der Universität Zürich der Schweiz wirklich etwas nützt?

Die UZH steht seit 1833 für Forschung und Lehre und hat in den vergangenen Jahren immer wieder beweisen können, dass die Grundlagenforschung nicht nur Theorie ist, sondern den Weg in zahlreiche Alltagsanwendungen findet. Als grösste Volluniversität der Schweiz und weltweit eine der besten 100 Universitäten konnte die UZH immer wieder aufzeigen, dass sie unter den grossen Universitäten eine wichtige Position einnimmt und für ausgezeichnete Qualität in Forschung und Lehre steht. Die im Rahmen des Pandemiefonds ausgewählten Forschungsprojekte wurden von unabhängigen Fachspezialisten bewertet und unter dem Aspekt der gesellschaftlichen Relevanz und der Linderung der Not ausgewählt resp. priorisiert.

Wer stellt sicher, dass das Geld, das ich bezahle, auch wirklich der Corona-Forschung zugutekommt?

Generell: Die UZH Foundation beschafft, im Auftrag der UZH, seit 2012 private Drittmittel für die UZH. Sie garantiert, dass alle gespendeten Beträge vollumfänglich gemäss ihrer Zweckbindung verwendet werden. Sie untersteht als privatrechtliche Stiftung der Aufsicht der kantonalen Stiftungsaussicht und muss regelmässig Rechenschaft über die akquirierten und innerhalb der UZH eingesetzten Gelder abliefern. Ausserdem prüft die Revisionsgesellschaft die korrekte Verwendung der zweckgebundenen Mittel.

Corona-Situation: Alle Mittel, die mit der laufenden Spendenkampagne beschafft werden können, fliessen in den eigens dafür geschaffenen Pandemiefonds der UZH Foundation. Die Verwendung dieser Mittel liegt in der Verantwortung des Prorektors Forschung und der Direktorin Universitäre Medizin Zürich, die beide der Universitätsleitung angehören.

Warum wurde die Plattform Copalana für die Spendenkampagne ausgewählt? 

Copalana ist eine Crowdfundingplattform, die von einem Schweizer Startup in Horw aufgebaut wurde. Für die Benutzung der Plattform werden keine Gebühren verlangt. So können wir sicherstellen, dass die Spendengelder (abzüglich der Kreditkartengebühren) vollumfänglich den Forschungsprojekten der Universität Zürich zugute kommen.



X