Bullingerbriefe: Geschichte der Zürcher Reformation wird digitalisiert

Der Zürcher Reformator Heinrich Bullinger (1504–1575), Nachfolger Huldrych Zwinglis, hinterliess Zürich einen umfangreichen Briefwechsel von rund
12 000 Briefen.

Die Briefe stellen eine äusserst wertvolle Quelle für die Aufarbeitung der Geschichte und Kultur Zürichs, der Schweiz und ganz Europas dar. In einem umfangreichen Digitalisierungsprojekt sollen per Ende 2022 sämtliche Briefe allen Interessierten digital zugänglich gemacht werden.

Finanzierung durch Spenden sichergestellt

Die UZH Foundation hat die Finanzierung dieses umfangreichen Digitalisierungsprojekts sichergestellt und konnte in kurzer Zeit die dafür benötigten Drittmittel – dank Spenden von mehreren Stiftungen und Privatpersonen – dem Projekt-Team an der Universität Zürich bereitstellen.

Handschriftenerkennung mit künstlicher Intelligenz

Das Projekt «Digitalisierung der Bullingerbriefe» hat zum Ziel, das umfangreiche Vermächtnis des Zürcher Reformators Heinrich Bullinger (1504–1575), das in Form von zahlreichen Briefen vorliegt, der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Die Sammlung umfasst insgesamt rund 12 000 Briefe, davon wurden bisher rund 3 000 transkribiert und ediert. Nun werden die weiteren vorhandenen Briefe mit modernsten Technologien wie Handschrifterkennung mittels Künstlicher Intelligenz gescannt und digitalisiert.

Mit dem Abschluss dieses Projekts wird dieses wertvolle Zeitzeugnis auf einer Online-Plattform für alle zugänglich und einsehbar sein. Bereits per Ende 2021 wird die Datenbank in einer ersten Version online durchsuchbar sein, weitere Funktionen und Suchoptionen kommen im Laufe des nächsten Jahres hinzu.


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