50 Jahre Helmut Horten Stiftung

Die Helmut Horten Stiftung feierte ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung. Im Mittelpunkt stand ein Projekt zur Präzisionsonkologie.

Das Programm der Feierlichkeiten konzentrierte sich auf pandemiebedingte immunologische Herausforderungen und neuste Entwicklungen in der Präzisionsmedizin, es hob aber auch die langjährige Zusammenarbeit zwischen der Helmut Horten Stiftung, der Universität Zürich, dem Universitätsspital Zürich, der ETH Zürich und dem Institut für Biomedizinische Forschung (IRB) in Bellinzona hervor.

Prof. Dr. Björn Menze präsentierte den aktuellen Stand seiner Forschungsarbeit zum Thema «Biomedizinische Bildanalyse und Machinelles Lernen». Dabei geht es darum, dank digitaler Bildgebung sich wiederholende analytische Arbeiten durch Computer übernehmen zu lassen. Dies könnte in Zukunft die Qualität und Geschwindigkeit erhöhen, mit der Krankheiten diagnostiziert werden.

Die Stiftungsprofessur von Prof. Dr. Björn Menze wurde in Zusammenarbeit mit der UZH Foundation, der Helmut Horten Stiftung und der Universität Zürich ermöglicht. 

Translationales und multidisziplinäres Jubiläumsprojekt

Ein Höhepunkt der Feier war die Preisverleihung des Helmut Horten Jubiläumsprojekts. Gräfin Goëss-Horten, die durch ihren persönlichen Berater, Markus Fellner, vertreten wurde, und Stiftungspräsident Alain Robert überreichten den Preis von 1 Mio. EURO für ein Forschungsprojekt im Bereich der Präzisionsmedizin an Professor Thorsten Zenz (UZH/USZ/The LOOP Zurich), Professor Davide Robbiani (IRB Bellinzona) und Professor Davide Rossi (IOR / EOC Bellinzona). «Es ist grossartig, dass das Helmut Horten Jubiläumsprojekt in Zusammenarbeit mit The LOOP Zurich durchgeführt wird», freute sich Beatrice Beck Schimmer.

Das translationale und multidisziplinäre Projekt trägt den Titel «Präzisionsonkologie bei Krebs des Immunsystems («seltene Lymphome»). Der Zusammenhang von Infektion, Entzündung und Lymphomen – Kausale und kurative Krebsbehandlungen entwickeln.» Es geht der Frage nach, wie Tumore des lymphatischen Systems durch das Immunsystem aber auch durch Viren und durch gängige Krebsmedikamente moduliert werden.

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