(c) Jason Goodman, unsplash

Der Schlüssel zum Wandel liegt in der Kollaboration

Grosse Themen gross denken: Das geht nicht allein. Die Stiftung Mercator Schweiz geht innovative Wege, indem sie den Ansatz der Kollaboration bereits seit einigen Jahren lebt. Als Stiftung der Universität Zürich (UZH) sind wir vom Potenzial dieser Idee überzeugt und wollen vermehrt Kollaborationen in unsere Stiftungsarbeit integrieren.

Klima, soziale Ungleichheit, Krankheiten, Konflikte: Die Welt ist geprägt von rasantem Wandel und wachsenden Herausforderungen. Oft sind unsere Lösungsansätze jedoch ein Tropfen auf den heissen Stein. Warum? Weil wir zwar unterstützen wollen, dabei aber an unsere Grenzen stossen. Viele der grossen Fragen unserer Zeit lassen sich nicht allein bewältigen. Was es braucht, ist ein neuer Denkansatz für eine Zusammenarbeit über institutionelle, fachliche und gesellschaftliche Grenzen hinweg. Ganz im Sinne von «Gemeinsam geht es besser».

Die Stiftung Mercator Schweiz geht mit beeindruckendem und mutigem Beispiel voran. Ihr Erfolgsrezept ist Kollaboration. Sie bringt verschiedene Akteure zusammen – Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft – und schafft so eine Plattform, auf der unterschiedlichste Expertisen, Perspektiven und Ressourcen gebündelt werden. Anstatt im Alleingang zu agieren, setzt sie auf Synergien und gemeinsame Visionen. Dadurch können breit abgestützte Strategien und Lösungen mit mehr Durchschlagskraft und langfristiger Wirkung entstehen.
 

«Ob Klimawandel, soziale Ungleichheit oder Konflikte: Der grosse Hebel für die Antworten auf diese Herausforderungen liegt in der Kooperation. Lassen Sie uns gemeinsam grosse Ideen entwickeln!»
Annelise Alig Anderhalden, CEO UZH Foundation

Vielfalt als kreativer Motor

Diese kooperative Arbeitsweise bietet noch weitere Vorteile. Sie schafft Raum für Experimente und ermöglicht kreative, interdisziplinäre Herangehensweisen. Gerade im Bereich der Demokratie oder der Klimapolitik zeigt sich, dass Innovation oft nur in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstehen kann. Ein Beispiel dafür ist das neue Förderprogramm «Digitalization & Democracy», das die Stiftung Mercator Schweiz zusammen mit der Hasler Stiftung im Januar 2025 lancierte. Dieses Programm unterstützt sektorübergreifende Forschungsprojekte, die sich mit den Herausforderungen an der
Schnittstelle von Digitalisierung, insbesondere KI, und Demokratie auseinandersetzen.
 

«Wenn Stiftungen sich in Förderkonsortien zusammentun, multiplizieren sie ihre Mittel – und damit auch ihre Wirkung.»
Andrew Holland, Geschäftsführer Stiftung Mercator Schweiz

Dieser kollaborative Ansatz ist auch für uns als UZH Foundation vielversprechend. Viele der Forschungsfelder an der UZH sind aufgrund der Interdisziplinarität und Grösse so umfassend, dass sie nicht von einer einzigen Stiftung finanziert werden können. Hier bietet sich eine Kooperation an, indem mehrere Förderpartner ihre Ressourcen bündeln, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Wir bei der UZH Foundation begrüssen diese Form der Zusammenarbeit und sind bestrebt, vermehrt
Kollaborationen zu etablieren.

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