Der am weitesten verbreitete und aggressivste Hirntumor bei Erwachsenen ist noch heute nur unzureichend behandelbar. Deshalb untersucht Tobias Weiss von der Universität Zürich (UZH) zusammen mit seinem Team effektivere Therapien. Die Forschung wird von der Helmut Horten Stiftung mit drei Millionen Franken gefördert.
Das von der Helmut Horten Stiftung geförderte und von PD Dr. med. Dr. sc. nat. Tobias Weiss von der UZH geleitete Projekt FIRE-GBM (Multifunktionale Reprogrammierung von Immunzellen zur Ausrottung des Glioblastoms) zielt darauf ab, die nächste Generation zellulärer Immuntherapien zur Behandlung solider Tumore zu entwickeln. Neben Tobias Weiss forschen Prof. Dr. Judith Zaugg und Prof. Dr. med. Dr. sc. nat. Gregor Hutter von der Universität Basel an neuen Therapien.
Das Projekt umfasst zum einen eine neue Screening-Plattform, um Immunzell-Modifikationen zu identifizieren, die sie gegen das immunsuppressive Tumormilieu resistent machen, und zum anderen eine klinische Phase-1-Studie, um ein solch optimiertes Zelltherapieprodukt bei Patienten mit Glioblastom, dem häufigsten und aggressivsten Hirntumor, zu untersuchen. Die Laufzeit des Projekts beträgt vier Jahre, von Anfang März 2026 bis Ende Februar 2030. Die von der Helmut Horten Stiftung zugesprochenen Fördermittel betragen rund drei Millionen Franken.



